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Transporteure gegen Politisierung des Mautproblems

01. September 2004 | 20:31 Autor: WKÖ Vorarlberg
Mautbilanzsitzung am 8. September 2004 - Bauer: Ständige Gespräche mit den Mautbetreibern. Das Thema Maut ist für die österreichischen Transporteure überwiegend ein wirtschaftliches und organisatorisches Problem.

Zudem eine politische Angelegenheit, stellt der Fachverband Güterbeförderung in der WKÖ zur gegenwärtigen Kritik von seiten der SPÖ am österreichischen Lkw-Mautsystem fest. Die heimischen Transporteure werden in einer Sitzung des erweiterten Fachverbandspräsidiums am Mittwoch, den 8. September, Bilanz über 8 Monate elektronische Lkw- und Busmaut in Österreich ziehen, teilt der Geschäftsführer des Fachverbandes, Rudolf-Christian Bauer, dazu in einer Aussendung mit.

 

In den ersten Monaten waren die Transporteure mit den üblichen Anfangsschwierigkeiten, die ein neues System mit sich bringt, konfrontiert. Viele Probleme der Anfangsphase konnten aber durch ständige Gespräche mit den Betreibergesellschaften ausgeräumt werden. Alle Beteiligten hätten im Laufe der Zeit dazugelernt. Bauer: "Wenn die Transporteure schon viel Geld auf der Straße lassen müssen, dann wollen sie auch ein gut funktionierendes System haben. Wir sind vielen Detailpunkten nachgegangen und konnten gemeinsam Lösungen erarbeiten."

 

So mancher Vorschlag, der aus der Praxis gekommen ist, hätte auch schneller realisiert werden können, wenn sich die Mautbetreiber in manchen Belangen flexibler gezeigt hätten. Von einer Politisierung des Mautproblems halte die Transportwirtschaft überhaupt nichts. Bauer: "Das hilft weder den Transporteuren beim täglichen Geschäft auf der Straße noch den Auftraggebern beim Zahlen." Der Fachverband Güterbeförderung werde konsequent die bisher verfolgte Linie beibehalten und auftretende Probleme in ständigen Gesprächen mit den Mautbetreibern lösen.


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