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Umwelt: Ökoprofit: Baustein für prozessorientiertes Umweltmanagementsystem

13. August 2004 | 06:00 Autor: Die Wirtschaft Nr. 33-34/2004 Vorarlberg
Ökoprofit steht für „ÖKOlogisches PROjekt Für Integrierte UmweltTechnik“. Derzeit gibt es 142 Ökoprofit-zertifizierte Betriebe in Vorarlberg.

Ökoprofit bietet individuelle Beratung für den Betrieb, gemeinsame Arbeit in Workshops und Zusammenarbeit mit Politik, Verwaltung und Behörden. Durch die partnerschaftliche Zusammenarbeit von Gemeinde, Betrieb und Berater entstehen Synergieeffekte, die allen Beteiligten Vorteile bringen. Die Hauptthemen sind Abfall, Energie und Stoffströme.

Folgende Firmen wurden bereits mit dem Ökoprofit-Zertifikat ausgezeichnet: Ökoberatung Gebhard Bertsch aus Ludesch, deren Hauptgebiet in der Haustechnikplanung und Beratung im Bereich Neubau und Althaussanierung liegt. „Es ist für mich als Planungsbüro mit „ökologischem Schwerpunkt“ selbstverständlich bei Ökoprofit mitzumachen. Am Beginn der Firmengründung mit Ökoprofit zu starten, hilft beim Aufbau der Firma“, so GF Gebhard Bertsch. Auch die Geschäftsführer Andreas Eggler und Gerhard Ludescher der Firma Rein in Dornbirn sind sich einig: “Ökoprofit gibt uns das gute Gefühl etwas für die Umwelt getan zu haben und künftig zu tun.” Durch die konsequente Umsetzung der Einsparungsmöglichkeiten wird der Stromverbrauch um ca. 15% sinken.

 

Die Mülltrennung war in unserem Haus seit Jahren auf einem sehr hohen Niveau, durch die Überprüfung konnte die Trennung verfeinert werden, das spart Zeit und Kosten.

 

Bei den Verantwortlichen der Firma stromaufwärts aus Rankweil ist Nachhaltigkeit seit jeher das Thema: “Ökoprofit hat bei stromaufwärts den Gedanken der Nachhaltigkeit weiter verstärkt und neue Ideen zum Thema Ressourceneinsparung und Abfallvermeidung eingebracht”, so GF Günter Köchle. So wurde zum Beispiel der generelle Umstieg auf Biodiesel (erneuerbare Energie) vollzogen. Auch die Firma Jura mit Sitz in Röthis schwört auf Ökoprofit. Geschäftsführer:  GF Hans-Peter Rupert: “Aufgrund von Ökoprofit konnten wir in unsere neue gläserne Service-Fabrik ein optimal ausgerichtetes Abfallwirtschaftssystem einbringen und den Umweltgedanken in unserem Betrieb merklich steigern.”  Roland Falger von der Dornbirner Messe beschreibt die Ökoprofit-Neuerungen wie folgt: “Wir werden künftig während und nach den Messen eine getrennte Abfall-Sammlung vornehmen, um die Restabfallmenge zu reduzieren. Weiters wird das Energiekonzept für den Neubau des Wirtschaftszeltes nochmals überarbeitet nach den Kriterien: Kraft-Wärme-Kopplung, alternative Energiequellen, Modernisierung weiterer Anlagenteile.


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