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v.l.n.r.: Ein ÜAZ-Lehrling erklärt Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber die Funktionen einer Maschine.

5 Jahre ÜAZ Rankweil – 5 Jahre Ausbildung der besonderen Art

10. Mai 2010 | 08:48 Autor: ÜAZ Vorarlberg
Das ÜAZ rief und alle kamen. Am Freitag, den 7. Mai, feierte das Überbetriebliche Ausbildungszentrum (ÜAZ) in Rankweil anlässlich seines fünfjährigen Bestehens und dem Ausbau seiner Ausbildungsmöglichkeiten. Hochrangige VertreterInnen aus Politik und Wirtschaft ließen es sich nehmen, an dem Festakt im Lehrlingsbetrieb des Ausbildungszentrums Vorarlberg (AZV), einem Tochterunternehmen der Lebenshilfe Vorarlberg, teil zu nehmen.

Gemeinsam mit Lebenshilfe-Geschäftsführer Dr. Heinz Werner Blum begrüßte AZV-Geschäftsführer Armin Hotz am Freitag morgen die geladenen Gäste im ÜAZ Rankweil und sprach im gleichen Atemzug allen Förderern und Partnern der Ausbildungsstätte einen großen Dank aus. „Als drittgrößter Ausbildungsbetrieb in Vorarlberg unterscheidet sich das AZV von den Lehrbetrieben in der Wirtschaft durch die intensive sozialpädagogische Betreuung, die vor allem zum Ziel hat, die Sozialkompetenz der Lehrlinge zu stärken und ihnen den Sinn der Ausbildung und des Jobs klar zu machen“, fasst Hotz die Philosophie des besonderen Ausbildungsmodells zusammen. Viele Jugendliche, die keinen Ausbildungsplatz gefunden haben oder ihn wieder verloren haben, finden im ÜAZ oftmals eine nochmalige Chance und vor allem Vertrauen und eine Stärken orientierte Begleitung.

 

Im Anschluss an die Begrüßung gab Manfred Gollob, Leiter des ÜAZ Rankweil, einen Einblick in die Kernbereiche der Arbeit und Ausbildung der mehr als 80 Lehrlinge im ÜAZ Rankweil. KR Egon Blum, früherer Lehrlingsbeauftragter der österreichischen Regierung, plädierte in einem emotionalen Vortrag für eine stärkere Förderung bei der Ausbildung von Jugendlichen: „Nur wenn es uns gelingt, die Jugend ihren Fähigkeiten entsprechend, nämlich nach Neigung und Eignung, zu qualifizieren, nur dann haben wir Chancen, unsere Zukunft gemeinsam erfolgreich zu meistern.“

Neben Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber und GF Anton Strini (AMS) ließen sich auch WK-Präsident Manfred Rein, AK-Präsident Hubert Hämmerle und IV–Präsident Ing. Hubert Bertsch sowie IV-Geschäftsführerin Michaela Wagner, Lebenshilfe-Präsident Walter Tschegg und Dr. Peter Kircher (WKV) die Feierlichkeiten im ÜAZ Rankweil nicht entgehen. Rankweils Bürgermeister Ing. Martin Summer, die Landtagsabgeordneten Dieter Egger und Michael Ritsch sowie der türkische Generalkonsul Nuray Inöntepe waren ebenfalls unter den rund 100 Gästen.

Nach den offiziellen Festreden lud das Catering-Team der Lebenshilfe Vorarlberg zum Buffet und die Lehrlinge führten alle Interessierten durch die neu ausgebauten ÜAZ-Räumlichkeiten.

ÜAZ Rankweil
Im ÜAZ Rankweil erhalten derzeit 85 Jugendliche eine duale Ausbildung im Bereich der Metallbearbeitung und Lagerlogistik. Durch die Kooperation mit der Firma Kieber Metallwerkstätte in Röthis, in der die Lehrlinge auch einen Einblick in die Schmiedekunst erhalten, wurde zudem ein enger Praxisbezug hergestellt. Seit dem vergangenen Jahr darf sich das ÜAZ Rankweil als „Ausgezeichneter Lehrbetrieb“ bezeichnen, denn die Wirtschaftskammer hat den Betrieb mit diesem Lehrlings-Güteprädikat ausgezeichnet. Die laufenden (Sach-)Kosten für das ÜAZ Rankweil werden vollständig von den beiden Fördergebern AMS (75%) und dem Land Vorarlberg (25%) getragen.

Anbei finden Sie die Unterlagen aus der offiziellen Pressemappe mit Informationen zum Ausbildungszentrum Vorarlberg, dem ÜAZ Rankweil und Stimmen bzw. Vorträgen zum Festakt.

 

  • v.l.n.r.: Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber im Gespräch mit IV-Präsident Hubert Bertsch und IV-Geschäftsführer Michaela Wagner.
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  • v.l.n.r.: ÜAZ-Leiter Manfred Gollob, KR Egon Blum, Lebenshilfe-Geschäftsführer Dr. Heinz Werner Blum und AZV-Geschäftsführer Armin Hotz.
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  • Der ehemalige Lehrlingsbeauftragte der österreichischen Regierung, KR Egon Blum, hielt einen emotionalen Vortrag zur Ausbildung von Jugendlichen.
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  • Unter den geladenen Gästen befanden sich u. a. Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber, WK-Präsident Manfred Rein und AK-Präsident Hubert Hämmerle.
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  • Viele der insgesamt 85 Metall-Lehrlinge im ÜAZ Rankweil hörten den Vorträgen gespannt zu.
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